Samstag, 08. Juni 2013

Ruhetag: Oslo, Sonne, Sonne, Sonne....und ein paar Wölkchen bei 22 Grad

Zu Besuch in Norwegens Hauptstadt
 

Es war der perfekte Tag für eine Stadtführung. Sonne, blauer Himmel, nicht zu warm, nicht zu kalt, windstill. So konnten alle Reiseteilnehmer diese spannende Stadt genießen, die umgeben von grünen Hügeln ausgebreitet am Oslofjord liegt.

Seit 2008 ist das neue imposante Opernhaus ein absoluter Hingucker. Das Gebäude ist einem Gletscher nachempfunden, der auf dem Wasser treibt.

 

Ganz in der Nähe der Uferpromenade gelegen ist auch das gewaltige Rathaus. Dieses funktional wirkende Backsteingebäude ist seit 1950 ein Wahrzeichen der Stadt. Damals wurde es zum 900jährigen Stadtjubiläum eingeweiht. Hier wird jedes Jahr am 10. Dezember der Friedensnobelpreis verliehen.

 

Direkt gegenüber an der Wasserseite befindet sich das Nobel-Friedenszentrum. Das moderne Museum gibt einen Einblick in das Leben und Wirken der Preisträger. Das Nationaltheater ist ein historisches Bauwerk, das an einem hübschen Park gelegen ist.

 

Natürlich mußten wir auch das "Kongelige Slott" besuchen. König Harald war allerdings gerade auf dem Fjord zu einer Segelregatta unterwegs. Das riesige Hotel Vierjahreszeiten wird wohl auch schon so manchen Promi beherbergt haben.

 

 Wer den Namen Oslo hört, der verbindet ihn meist auch mit der berühmten Skischanze Holmenkollen, der ältesten der Welt. 1952 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Unsere Reisegruppe bestaunte das gewaltige Bauwerk und die herrliche Aussicht auf den Oslofjord.

 

Ein besonderes Highlight unserer Stadtführung war der gemeinsame Spaziergang durch den Vigeland-Park. Es ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Norwegens. Wir erfuhren viele spannende Einzelheiten über den Bildhauer Gustav Vigeland und sein Werk.

 

Der 14 m hohe Obelisk aus Granit auf dem höchsten Hügel des Parks bildet das Zentrum dieser Freiluftaussellung. Drei Steinmetze arbeitete 14 Jahre lang ununterbrochen unter Anleitung des Künstlers an dieser Säule, die aus einem einzigen Stück besteht und 121 sich windende Gestalten zeigt, die darum kämpfen, nach ganz oben zu gelangen.

 

Die vielen Figuren des Parks zeigen Stationen des Lebens. Die Menschen werden in unterschiedlichen Lebensphasen dargestellt vom Säugling bis zum Greis. Da alle Skulpturen nackt und lebensgroß sind, erweckten sie bei ihrer Entstehung in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts den Zorn von manchem Betrachter. Die Kuga Reisegruppe war fasziniert und freute sich gleichzeitig über den schönen Spaziergang im Grünen.

 

Morgen gibt uns der Ruhetag Gelegenheit, Oslo auf eigene Faust noch einmal näher zu erkunden.


 

 

 

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