Mittwoch, 09.02.2011

"Uns gfallt's in Bavaria sauguat!" 

Daraus könnte man einen Buchtitel machen und heute schon einmal Kapitel 1 aufschlagen:

"Die Berghütte, auch Almhütte genannt oder Bergwirtschaft"

Von Ferne kann man ein Gebäude mitten im Berg erahnen und was sollte es anderes sein als ein Berggasthof. Die Sankt Martinshütte am Grasberg war unser Ziel und so wanderten wir frohen Mutes bergan ohne die Last von dicken Daunenjacken, Schals und Mützen. Der Mensch braucht ja Ziele.

Dieses Ziel war ein besonders idyllisch gelegenes. Das machen die Bayern schon recht gut. Sie locken einen zum Wandern in die Berge und jeder hält tapfer durch, denn zur Belohnung lockt eine bombastische Aussicht.......

...die Höhensonne, die in über 1000m Höhe doch wärmer und strahlender ist als im Flachland......

......und nicht zu vergessen eine leckere Stärkung mit Speckknödeln, Sauerkraut und Schnitzel. So läßt es sich leben! 

Also diese bayerische Erfindung, sprich die bewirtschaftete Wirtschaft mitten im Berg, die verdient höchstes Lob!

Wieder unten in Garmisch haben wir uns unter die Schweizer Fans am Schweizerhaus gemischt und wollten einmal hören, ob ihr eidgenössischer Titelverteidiger und Favorit beim Super-G denn nun auch eine Medaille geholt hat?

Die Antwort war: "Leider nur die lederne!" Nun ja, wir sind ja fleißig dabei, Bayerisch zu lernen aber dies war nun ein Ausdruck in Switzerdütsch, den wir nicht verstehen konnten.

Der Herr mit der überdimensionalen Kuhglocke klärte uns auf: "Der Didier Cuche hat den vierten Platz belegt, knapp an einem Platz an der Sonne vorbei. "Aha, das ist also die lederne - 4. Platz." Man lernt doch nie aus!


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