Dienstag, 19. März 2013

Fahrtag: Tanger - Mohammedia 341 Kilometer, Sonne - Wind - Wolkenbrüche - 20 Grad

Was uns so alles unterwegs begegnet ist
 

Auf unserer heutigen Fahrt gen Rabat tauchten wir schon so richtig schön ein in Afrika wie es leibt und lebt. Kaum losgefahren, wand sich die Landstraße (N1) am Meer entlang zwischen blühenden Akazien und am Fahrbahnrand gemütlich grasenden Kamelen hindurch. Man muß immer auf alles gefaßt sein und den Finger am Auslöser des Fotoapparats halten!

 

Dann kann man auch den Lesern in der Heimat zeigen, wie freundlich und interessiert unsere rollenden Ferienwohnungen von den Marokkanern bestaunt und begrüßt werden . . . . .

 

.....oder wie perfekt die verschiedensten Arten von Transportmitteln auf nordafrikanischen Straßen miteinander auskommen.

 

Auf unserem Weg über Land begegnete uns auch das alte Hafenstädtchen Assilah. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Weißgetünchte Häuser mit blauen Kacheln und Fensterläden umgeben von meterdicken Stadtmauern!

 

Man hätte auch kürzer und schneller und etwas glatter über die Autobahn zu unserem heutigen Übernachtungsplatz am Atlantik gelangen können - aber ganz sicher nicht interessanter! Wir haben nun für zwei Tage unser Lager auf dem Campingplatz mit dem vielsagenden Namen "L' Ocean Bleu" aufgeschlagen.

 

Direkt vor der Haustür branden die Wellen an den Strand......Wie war doch gleich die genaue Höhe der Schneedecke in Deutschland gerade?

 

Zu guter Letzt sollen nun endlich auch die noch fehlenden beiden Reisteilnehmer vorgestellt werden.

Bisher war immer so viel zu berichten, daß Georg und Ellen fast untergegangen wären. Die beiden haben nämlich einen anderen Anfahrtsweg gewählt als wir alle. Sie kommen aus der Nähe von Frankfurt und sind mit der Fähre von Genua aus nach Marokko übergesetzt. So haben sie sich anstatt die weite Strecke durch ganz Spanien zu fahren zwei Tage Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer gegönnt.

Seit 35 Jahren sind sie Wohnmobilisten und hatten ihr Fahrzeug schon einmal in die USA verschifft. Sie kennen den Alaska-Highway und sind auch bereits in Australien auf Abenteuersuche gegangen.


 

 

 

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