Samstag, 14. Januar 2012

 

Besichtigung und Probefahrt und Besichtigung

"Hallo ihr Beiden
Kommen gerade aus der Sauna und trauen unseren Augen nicht. Da steht Ihr gleich mit dem neuen Womo fast neben uns und ihr seid nicht da. Vielleicht sehen wir uns ja noch.
Ronald und Christine"

Diese Nachricht konnten wir gestern Abend in unserem Gästebuch lesen und so waren wir nicht übermäßig verblüfft, als es heute Morgen an unsere Tür klopfte. Tatsächlich, es waren Ronald und Christine!

Zuletzt hatten wir uns kurz auf der Düsseldorfer Messe getroffen, wo wir allerdings auch mehrmals aneinander vorbei liefen. Einmal hatte Christine uns letzten Juli mit ihrem Bleifuß auf der A7 überholt, bevor Ronald realisiert hatte, an wem sie gerade vorbeidüsten.

In Braunlage wäre es fast zu einem Treffen gekommen aber eben nur fast.
Und gestern Abend waren wir offensichtlich zeitgleich in der Göttinger Saunaanlage gewesen, ohne daß sich unsere Wege kreuzten.

So holten wir heute Vormittag den gemütlichen Plausch nach, der eigentlich schon ewig überfällig war, denn die beiden reisen seit langem virtuell mit uns. Gleichzeitig gab es natürlich auch eine erste Besichtigung des Afrika-Fahrzeugs. So sieht der Kleine also von innen aus!

Danach setzten die beiden ihren Heimweg nach Schleswig-Holstein fort und wir unsere Probefahrt. Schließlich müssen wir testen, ob das Neufahrzeug keine versteckten Kinderkrankheiten hat.

Unser bisheriges Fazit - (d.h. Kathrins Fazit, denn Hans-Hermann hatte beschlossen, daß er weiter dem Phoenix treu bleibt und Kathrin in den Kleinen umsteigt und nun gibt sie ihn natürlich nicht mehr her!) - sieht folgendermaßen aus:

Der La Strada fährt sich sehr schön und wendig (wenn man einmal von dem suboptimal verlaufenen gestrigen Wendemanöver absieht!), er fährt sich ruhig und schnurrt wie ein satter Löwe beim Mittagsschlaf. Steigungen spürt man kaum, allerdings ist er momentan noch etwas windanfällig - wahrscheinlich weil er so leer ist.
Alle bisher getesteten Funktionen tun, was sie sollen. Lediglich die Schaltung ist besonders in den kleinen Gängen spröde wie eine Jungfrau. Aber das gibt sich bestimmt. Wenn die beiden Frauen (die Kathrin und die ISO - so haben wir sie genannt nach der Werbebeschriftung "Isotherm") sich erst länger aneinander gewöhnt haben, dann wird die Schaltung bestimmt auch butterweich sein. Dies scheint jedenfalls der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zu sein.

Nach 150 Kilometern parkten wir bei Kathrins Cousine Annette in einem Vorort von Hannover ein und begossen unsere Iso mit Kaffee und Tee bei selbstgebackenem Kuchen. Annette und ihr Mann Achim waren dann an diesem Tag die zweiten, die eine Besichtigung machten. Bisher waren alle total begeistert von der tollen Verarbeitung des Innenlebens und der liebevollen Gestaltung der "Aussenfassade".


Nach oben