Dienstag, 14. Mai  2019

Wir sind gerade in Jasper

Ruhetag im Jasper Nationalpark

Für den heutigen Bericht ließen wir uns Fotos liefern von den verschiedensten Tour-Teilnehmern. Alle waren nämlich ausgeschwärmt, um die unterschiedlichsten Aktivitäten zu unternehmen. Und wir Reiseleiter konnten einfach nicht überall sein.

Wolf & Renate erwischten schon kurz nach Verlassen unseres hübschen Waldcampingplatzes eine Bärenmutter mit ihren beiden Jungen. Welch Glück in der Morgenstunde! Zumal wir eine tagesaktuelle Statistik führen über die Anzahl der Bärensichtungen und da hieß es abends am Lagerfeuer für die beiden PLUS 3! Schau‘n wir mal, wer sich am Ende als Sieger feiern darf.

Bernd & Monika bestiegen die Skytram und ließen sich auf den 2470 m hohen Mount Whistler gondeln. Die eigentlich grandiose Sicht auf die umgebenden Rocky Mountains wurde oben leider durch ein paar Wolken getrübt aber eine Aussicht von großer Höhe ist immer ein Erlebnis.

Danach steuerten die beiden den Lake Pyramid an, der bei Sonnenschein auch ein Postkartenmotiv abgegeben hätte. So aber blieb die Freude am Wandern.

Andere Gruppen fanden sich locker zusammen auf den vielen attraktiven Wanderwegen im Jasper Nationalpark. Je mehr Leute, desto sicherer fühlte man sich vor Bären, denn diese mögen keine Überraschungen und reagieren dann mit Angriff. Wenn sich aber viele Menschen unterhalten beim Laufen werden sie schon von weitem wahrgenommen und die Bären suchen sich einen anderen Weg.

Werner hatte sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er hatte von der Möglichkeit gehört, auf dem Rücken der Pferde durchs Gelände zu reiten und einen Ausritt organisiert.

Für Jana, Gisela und Werner hieß es dann „aufsitzen!“ und schon spürten die drei das „Glück dieser Erde“ auf den dicht bewachsenen Wegen des Nationalparks.

Da unser Übernachtungsplatz mitten im Wald liegt und noch dazu im Bärengebiet hatten die Ranger eine Bärenfalle aufgestellt, um die Tiere notfalls einzufangen und wegzubringen.

Um dem vorzubeugen, hatte HansUeli ein zünftiges Lagerfeuer angezündet, um das sich alle versammelten. Das Breefing wurde wieder einmal durch eine Whiskey-Spende bereichert, denn Ronald wollte seine erste Bärensichtung feiern.

Da es in diesen Breitengraden sehr spät dunkel wird, wurde es eine lange Sitzung, denn wir wollten schließlich das Feuer richtig glühen sehen. Um 23 Uhr ist allerdings Sperrstunde, dann müssen alle Feuer gelöscht sein, bevor die Ranger ihre letzte Kontroll-Runde fahren.


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