Samstag, 23. Februar 2013

Fahrtag: Calpe - Puerto de Mazarrón 216 Kilometer, Wetter erst so - dann so

Blind Date
 

Tatsächlich! Auch die Spanier kennen Regen! Wir hatten schon vor Tagen in der Vorhersage gesehen, daß es in Calpe zu einem Temperatursturz auf einstellige Werte und Regen kommen sollte, und zwar am heutigen Samstag.

Was tun, wenn man sechs Räder hat? Ganz einfach! Motor an und rollen lassen!

So ließen wir die Costa Blanca hinter uns und starteten bei norddeutschem Schietwetter weiter gen Süden.

 

Die Fahrt ging entlang der hochhausübersäten Strände von Benidorm und Alicante. Sie führte durch bizarre Wüstenlandschaften und trockene Berge. Die dunklen Wolken verfolgten uns noch eine ganze Weile.

 

Aber das Glück war wieder einmal auf unserer Seite. Hinter Murcia fuhren wir auf das Bergmassiv des Morro Blanco zu und landeten in Puerto de Mazarrón. Hier grüßte uns das erste Zipfelchen Blau am Himmel.

 

Auf dem Campingplatz Los Delfines empfing uns nicht nur die Sonne, sondern auch unsere treue Leserin Ellen, die mit ihrem Mann Kurt seit elf Jahren dem Hamburger Winter entflieht und mittlerweile mehr Zeit in Spanien verbringt als an der Elbe.

 

Ellen und Kurt wußten: "Mit Kuchen fängt man PHOENIXE". Daher hatten sie einen Hefebutterkuchen als Köder ausgelegt und schon standen wir vor ihrer Wohnmobiltür.

Sie wußten alles über uns aber nun - nach ein paar gemütlichen Stunden - haben wir die beiden auch schon ganz gut kennen gelernt. Witzig so ein "blind date". Man fährt über 200 Kilometer für einen Butterkuchen, ohne die Bäckerin zu kennen.....

Nun aber wissen wir, wo wir in den Wintermonaten dieses nette Pärchen antreffen können - und einen hübschen Strand haben sie auch noch direkt vor ihrer "Haustür" . . . . .


 

 

 

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