Dienstag, 26. November  2019
Wir sind gerade in Brisbane

Brisbane, the city that glitters

Woher dieser Spruch stammt, ist nicht überliefert. Es könnte sein, daß Brisbane glitzert, weil die flippige Gold Coast gleich um die Ecke liegt und etwas Glitter auf die Hauptstadt des Bundeslandes Queensland herüber geweht ist. Es könnte aber auch sein, daß in der Millionenstadt im Sunshine-State, die sich über etwa 330 Sonnentage im Jahr freuen kann, das Wasser des Brisbane Rivers immer glitzert. 
 
Die heutige Stadtführung bei 31 °C führte meist dicht am Fluß entlang. Zu den Sonnenstrahlen, die vom Wasser reflektiert werden, kommt üppige subtropische Vegetation mit vielen bunten Bäumen.
 
 
Unsere Gruppe war wie immer - im Allgemeinen und bei diesem strahlend warmen
Novemberwetter im Besonderen - supergut drauf.
 
 
12 Hauptbrücken überqueren den Fluß, der den Charakter seiner Stadt entscheidend prägt. Extra für Fußgänger und Fahrradfahrer wurde die 470 m lange Kurilpa Brücke erbaut, die internationale Architekturpreise gewonnen hat.
 
 
Die Story Bridge ist das Wahrzeichen Brisbanes und neben der Sydney Harbour Bridge die zweitbekannteste in ganz Australien. Sie sieht nicht ohne Grund so ähnlich aus wie ihre große Schwester in Sydney - sie hat auch denselben Vater. Noch während John Bradfield mit dem Bau der Sydney Harbour Bridge beschäftigt war, beauftragte ihn die Regierung von Queensland 1935 mit dem diesem neuen Projekt.
 
 
Die Victoria Bridge ist eine Fahrzeug- und Fußgänger-Brücke, die 1969 eröffnet wurde und zu den Southbank Parklands führt. Auf dieser Uferpromenade spazieren wir zu gerne durch die üppige Vegetation und erfreuen uns am entspannten Lebensstil der Einwohner dieser schönen Stadt.
 
 
Da die Millionenstadt keinen Strand besitzt, hat man mitten im Zentrum eine Lagune künstlich angelegt und einen Stadtstrand geschaffen. Auf solch eine Idee können wahrscheinlich nur Australier kommen. Pool und Badestrand sind nicht eingezäunt, sondern kostenlos das ganze Jahr über jederzeit für jedermann zugänglich. Und das in bester Lage. Gleich gegenüber strebt das Regierungshochhaus in den Himmel. Cool, oder?
 
 
So weit - so gut! Wir hatten sogar in der Besprechung am Vorabend vorgeschlagen, die Badehosen einzupacken. Dann folgte allerdings ein Fehler in der Dramaturgie der Stadtführung. Wir spazierten in Southbank an mehreren Lokalen, Biergärten und sogar dem Hofbräuhaus vorbei, ohne genügend Zeit für ein eiskaltes Weizen-Smoothie oder eine Hopfen-Schorle zu haben. Es gab schließlich noch so viel zu sehen.
 
 
Zu den Kangaroo Point Cliffs fuhren wir für einen Fotostopp. Auch hier sieht man,
wie dominant der Fluß im Stadtbild ist.
 
 
Das angenehm subtropische Klima mit Durchschnittstemperaturen im Sommer von 28°C und im Winter von 20°C läßt sich wahrscheinlich kaum toppen. Die Stadt ist voller Parks und Ausflugsziele. Besonders beliebt der Mount Coot-tha. Von hier oben liegt uns die Stadt zu Füßen. Die drittgrößte in ganz Australien!
 
 
Bei diesem sommerlich grandiosen Wetter wollten wir nicht noch mehr Zeit im Bus verbringen. Es ist immer eine Gratwanderung. Man möchte in möglichst kurzer Zeit möglichst viel von einer Stadt gezeigt bekommen aber gleichzeitig lockt das Klima zu einem Spaziergang. Daher konnte jeder individuell die zweite Tageshälfte verbringen, wie er lustig war.
Damit endete aber auch der Reigen der Stadtführungen. Dies war unsere letzte Metropole. Ab jetzt wollen wir in kleinen Schritten die Ostküste hochfahren und zwischendurch immer wieder an besonders schönen Orten die Seele baumeln lassen.
Ist das ein Plan? Das ist ein Plan! Ein guter sogar!

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