Freitag, 28. Juni 2013

Fahrtag Dovre - Elverum, 237 Kilometer, heiter bis wolkig bei 19 Grad

Unser letzter Tag in Norwegen
 

Im Roadbook stand: "Der Weg führt uns heute durch das Gudbrandsdal. Hier herrscht ein mildes Klima mit langen Trockenperioden." HAHAHA! Schon beim Aufwachen tröpfelte der Regen aufs Dach, der Himmel war wieder einmal grau und die Wolken hingen tief. Während der ersten Hälfte der Etappe regnete es heftig und wir fragten uns allen Ernstes, was wir verbrochen hatten, um mit so einem Wetter bestraft zu werden.

Gut, die Fitness-Fraktion schockte das wenig bis gar nicht. Schon im frühmorgendlichen Nieselregen versammelten sich Jochen, Traudl, Tina und Carlo zu Pilates und Wassergymnastik.

 

Während der Fahrt auf der E6 mußte man ziemlich aufpassen, um die Abzweigungen zu den empfohlenen Abstechern nicht zu verpassen, wenn die Scheibenwischer zu stark arbeiteten. Trotzdem gelang es den Reiseteilnehmern die eine oder andere Kirche zu besichtigen oder der Olympiastadt Lillehammer einen Besuch abzustatten. Auch die Felsenhalle in Gjøvik wurde besucht. Jochen und Traudl reizte es, einmal zu sehen, wo die Eishockey-Matches während der Winterspiele 1994 ausgetragen wurden.

Dann aber verließen wir irgendwann die berühmte Europastraße und fuhren auf einer 1420 m langen Brücke über den größten See Norwegens, den Miosa.

 

Weil die Straßen endlich wieder breiter waren, kamen wir schneller voran und so füllte sich der schöne Campingplatz in Elverum heute früher als sonst. Eine sehr gepflegte Anlage in traumhafter Landschaft entschädigte uns für den etwas rümpeligen Platz von vorgestern in Kristiansund.

 

Unsere Freunde Günter und Marlies aus Kiel schafften es ein zweites Mal, daß sich unsere Wege kreuzen. Durch die Karte mit der geplanten Reiseroute auf unserer Homepage waren sie bestens informiert und konnten uns so als Überrachungsbesuch "auflauern". Auch Renate und Volker freuten sich natürlich ganz besonders, bekannte Gesichter aus der ehemaligen Heimat zu sehen.

 

Bei der abendlichen Fahrerbesprechung gab es weiteren Überaschungsbesuch.

Die Sonne erschien doch tatsächlich am Himmel und wärmte uns unverhofft. Dabei hatte Kathrin gerade zuvor Medizin in kleinen Gläschen zur inneren Erwärmung verteilt, wenn man schon im Hochsommer Daunenwesten und Stirnbänder tragen muß . . . . .

 

 

Morgen werden wir ins Nachbarland Schweden ausreisen, wo laut Wetterbericht der Sommer irgendwo auf uns warten soll......


 

 

 

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