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unser mobiles Leben......  
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Montag, 15. April  2019
Wir sind gerade in Oberstdorf
„Am Tag als die Schatten zurück kamen“
 
Klingt wie ein Psychothriller, oder? Ist aber die Überschrift, die uns spontan in den Sinn kam bei Sichtung der wenigen Fotos, die wir in den letzten beiden Tagen geschossen haben. Sie könnten unterschiedlicher kaum sein. So widersprüchlich wie das Leben selbst.
 

Manchmal läßt sich nämlich etwas anheben von kellertief auf juchhu.

Und das passiert dann ganz schnell. Nach einer Woche Wolken, Regen, grauer Himmel, lag gestern beim Aufwachen plötzlich Schnee auf unserem Dachfenster im Alkoven.

Es schneite sogar tüchtig weiter im Laufe des Tages - von Frühling keine Rede!

Doch dann die Kehrtwende, der schwungvolle Flickflack! Für eine Überschrift wäre es zu lang aber als Einleitung in einen Oberstdorfer Heimatroman würde es vielleicht taugen:

„Gestern hatte das Allgäuer Klima noch einen deutlichen Mach-dich-vom-Acker-Charakter, heute nun den ganzen Tag über Ich-schmeiß-die-Jacke-weg-Wetter.“
 
Man könnte auch ein Sachbuch schreiben und nüchtern feststellen: 11,1 Stunden Sonne, Temperatur 15 °C, Wind kaum meßbar aus SüdSüd. Aussichten weiter gut!
 
 
Für einen Ratgeber-Wälzer würden wir das, was heute passiert ist, so ausdrücken: 
„Frühlingsgeflüster - Sonne macht glücklich! Wärme bringt Schönwetter-Hochgefühl!“
 
Wir sind guter Dinge, daß dieses Gefühl bis nach Ostern anhalten wird, während wir uns nun so richtig im Urlaubsmodus befinden.
La vita è bella!

 
10. April 2019
J U B I L Ä U M
 

Je zarter die Milka, desto lila die Pause

Pause, Innehalten, Durchatmen, Muße......nachdenken.....zurückblicken bei einer dampfenden Tasse Tee und einem Stückchen Schokolade - das ist es, was heute auf dem Tagesprogramm steht. 

Warum? Weil Jubiläen immer einen besonderen Anstoß zum Grübeln geben. Was wäre gewesen, wenn.....? Ja, wenn wir uns nicht heute vor exakt neun Jahren die Frage gestellt hätten: „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“ - wer weiß, wo wir nun wären. Wir sind damals, am 10. April 2010 nicht zu IKEA gegangen, sondern haben den Aufruf von Hornbach umgesetzt: „Mach es zu Deinem Projekt!“

Unser Projekt hieß „Mobiles Leben“. Die LBS behauptete zwar, sie würde „unserer Zukunft ein Zuhause geben“. 

Aber wir stiegen einfach in unseren Phoenix und konnten sofort den „Geschmack von Freiheit und Abenteuer“ genießen. 

Das Geheimnis von Freiheit ist natürlich Mut und ein gewisser Abstand, mit dem man auf sich selbst schaut. Der geniale Eckart von Hirschhausen zeichnete einmal das Bild von einem Huhn, das vor einem hohen Zaun steht, über den es trotz aller Anläufe nicht hinüber kommt. Würde das dumme Huhn ein paar Schritte zurücktreten, könnte es erkennen, daß der Zaun nur ein paar Meter breit ist. Aus einem anderen Blickwinkel ließe sich also ein leichterer Weg finden.

Daher stimmen wir Praktiker zu: „Geht nicht, gibt‘s nicht!“ oder wie Toyota es formuliert „Nichts ist unmöglich!“ Diese Erkenntnis hat uns in den letzten neun Jahren beflügelt. Besonders auf all den vielen Touren, auf denen wir als Reiseleiter für unsere Gruppen verantwortlich waren. 

„Alltag raus - SeaBridge rein!“ heißt unser aktueller Slogan. Denn die vielen Abenteuer, die wir für den Reiseveranstalter bestehen müssen, halten uns in Schwung. Die Porsche-Werbeleute hatten sicher an etwas anderes gedacht, als sie texteten „Fahren in seiner schönsten Form.“ Für uns bedeutet das, mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein und zwar überall dort, wo es auf dieser zauberschönen Welt Straßen gibt. Notfalls auch auf Pisten und Sandwegen wie in Afrika oder der Mongolei. 

 

Ja, „life tastes good“. Denn „Leidenschaft ist unser Antrieb“. Wenn Fiat diesen Spruch nicht zuerst geprägt hätte, könnten wir ihn als unser Lebensmotto vermarkten. Wir wohnen nun seit genau neun Jahren in den verschiedensten Wohnmobilen. Nie gemauerte Wände, dafür aber eine Menge Räder unterm Hintern. Am liebsten rufen wir natürlich: „Alles Phoenix, oder was?“ In den vielen Ländern auf allen Kontinenten, in denen wir in den letzten 3.287 Tagen gelebt haben, wohnten wir in großen, kleinen, komfortablen, klapperigen, undichten aber auch nagelneuen Reisemobilen. Viele waren einfach nur „Quadratisch. Praktisch. Gut“. 

 

Aber immer wieder hieß es: „Nix wie weg!“ Nicht mit L‘tur, dafür zuletzt mal mit Emirates, die uns über Dubai nach Australien brachten. Diese Fluggesellschaft wirbt mit  „Keep discovering!“, was uns aus dem Herzen spricht. „Bleibt dabei, zu entdecken! Hört nicht auf, neugierig zu sein!“ Das hat die zurückliegenden 78.840 Stunden geprägt, das wollen wir beibehalten. 

„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.“ Ja, liebe Volksbanken, uns treibt die Reiselust, die Sehnsucht nach Neuem, die Ziele auf der Südhalbkugel....denn „etwas Warmes braucht der Mensch.“ Freunde und Familie wundern sich manchmal, wie man neun Jahre lang ohne festen Wohnsitz leben kann. Aber mal ehrlich, „sind wir nicht alle ein bißchen Bluna?“

Auch in dem nun vor uns liegenden Jahr werden wir wieder „meilenweit gehen“  für schöne Fotos und Geschichten für Euch, liebe Leser. Denn „Phoenix-Leser wissen mehr“. „Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“

Geht man von einer Atemfrequenz von 15 pro Minute aus, dann waren es 70Mio956.000 Atemzüge in den letzten neun Jahren. 

Viele Momente nahmen uns den Atem und brachten unser Herz zum Lächeln. Wir machen so weiter und atmen ein und atmen aus. „Just do it!“ „Die Zukunft gehört allen!“

So, nun haben wir unseren Tee ausgetrunken. „Wie der Tee, so der Tag.“ Wir wünschen Euch allen einen schönen Tag, ein schönes Jahr! Bleibt gesund und fröhlich! 

Eure PHOENIXE, Eure Kathrin & Hans-Hermann

Sonntag, 07. April  2019
Wir sind gerade in Oberstdorf

Erst die Arbeit - dann das Vergnügen

Ein grandioses SeaBridge Kundentreffen liegt hinter uns. Vier Tage volles Programm, voller Vortragssaal, voller Beratungstresen! Neben Kostyas wilden Vorträgen über den weiten Osten haben Hans-Hermanns trompetende Elefanten und brüllende Löwen in seiner Afrika-Show die Leute vom Stuhl gerissen.

Es war eines dieser Wochenenden voller Begegnungen, Umarmungen, Wiedersehen randvoll mit Erinnerungen und neuen Plänen.

Liebgewonnene Reisegefährten und geschätzte Kollegen ergaben zusammen eine bunte, fröhliche Mischung. Von den Kollegen Dima und Arthur verabschiedeten wir uns mit den Worten: „Bis dann - in Ulan Bator!“ Den Reiseleiter Dima werden wir Mitte Juli in der Hauptstadt der Mongolei ablösen, um die Seidenstraßengruppe dann durch China zu führen, Arthur wird zeitgleich mit seiner Mongolei-Mittelasien-Tour dort eintreffen. So klein ist die Sebridge-Welt. 

Überaus zufrieden über den Verlauf dieses Happenings machten wir uns auf den Weg ins Allgäu.

Über die Schwarzwaldhochstraße gelangten wir ins Illertal, wo uns die schneebedeckten Berge schon von weitem grüßten.

Ein ganz ungewohntes Gefühl machte sich breit, als wir auf dem Stellplatz in Oberstdorf einparkten. Was für eine Perspektive!: Zwei Wochen lang keine Verpflichtungen, keine Büroarbeit......na, sagen wir mal „kaum“. Wir freuen uns auf ruhige Tage. Vielleicht kommt der Frühling zurück......

Unser erster Gang führte in die Dampfbierbrauerei. Wie gesagt: Erst die Arbeit dann das Vergnügen!

Dienstag, 02. April  2019

Nach fröhlichem Wiedersehen mit vielen lieben Reisegefährten und nettem Kennenlernen von zukünftigen Mitreisenden sind wir nun eine Etappe weiter gezogen. 

In Bad Dürrheim im Schwarzwald genießen wir letzte Sonnenstrahlen, bevor der angekündigte Kälteeinbruch wahrscheinlich alle Frühlingsgefühle gefrieren und im Regen wegspülen wird. Dafür mag es dann im Vortragssaal ab Donnerstag umso interessanter werden beim zweiten SeaBridge-Kundentreffen 2019.

Wir sind gespannt, wen wir alles treffen werden und freuen uns auf Euch alle.

Montag, 25. März  2019

Wohnst Du noch oder lebst Du schon?

Ja, wir haben uns wieder eingelebt in Deutschland. Genießen unseren schönen Phoenix und fühlen uns sauwohl in der Heimat. „Auch Nichtstun ist etwas sehr Beschäftigendes“ hatte der kürzlich verstorbene Karl Lagerfeld einmal gesagt. 

In der Tat fühlen wir uns voll ausgelastet, obwohl wir es ausnahmsweise einmal langsam angehen und nicht allzu viel tun. Der Koffer ist übrigens wieder aufgetaucht. Diese Info waren wir Euch Lesern schließlich noch schuldig. Das sollte nicht vergessen gehen!

Letztes Wochenende haben wir alte Freunde getroffen. 2012 sind wir mit den Schweizern Irma und Achilles 136 Tage durch halb Afrika gefahren, drei Jahre später bereisten wir gemeinsam die USA von Küste zu Küste und 2016 schließlich umrundeten wir zusammen mit Wohnmobilen beide Inseln Neuseelands. So etwas schweißt zusammen. 


Daß auch noch Kostya Abert von Abenteuer Osten/SeaBridge zu uns stieß, brachte den Phoenix zu später Stunde zum Wanken. Bombenstimmung! (Wobei man sich bei näherer Betrachtung fragt, ob man in der heutigen Weltlage, die von Krieg, Terrorismus und tieffliegenden Raketen in Israel geprägt ist, dieses Wort überhaupt noch benutzen sollte.....Wir denken ja! Wir lassen uns von aggressiven Schwachköpfen unsere Sprache nicht verdrehen!)



Mittlerweile sind wir in Bad Königshofen vor der Therme in Stellung gegangen.....
(schon wieder militärischer Slang - sorry!) Noch ist der Platz recht leer aber ab Donnerstag wird nicht nur der Frühling hereinbrechen (hoffen wir!)...... 



......sondern auch viele Reise-Enthusiasten, die sich hier traditionell zum SeaBridge-Treffen versammeln. Es wird ein Wiedersehen geben mit vielen alten Tourgefährten und Reiseleiter-Kollegen. Wir freuen uns darauf!



Bis dahin werden wir einfach nur wohnen, leben und beschäftigt sein.......


 

 

 

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